Abschied

Wussten wir es beide?
War es unser Abschied,
War es ein Beginn
oder war es nichts?

Es war mein Abschied für dich
-denke ich

Das Zusammensein mit Dir war schön,
Es war beruhigend, es war tief,
Es war anders

Du hast mich bewegt
Du hast mich fühlen und denken lassen,
Mir stets das Gefühl gegeben, an der richtigen Stelle zu sein

Danke dafür
Danke für alles
Danke

tex – heil mich

heil mich, heil mich heute, ich will raus. brauch frische luft. färbe meinen tag, meine nacht, meinetwegen färb sie gelb aber heil mich. heil mich heute. heil mich jetzt.

heil mich, ich will zauberkraft zum überleben, bitte heil mich. gib mir von deiner kraft, von deinem segen, bitte heil mich, heil mich diese nacht, solange es dunkel ist. und heil mich. heil mich heimlich. still und leise.  still still

pfleg mich, sing ein lied und deck mich zu. keine pause keine ruh. erlös mich, küss mich wach und küss mich in den schlaf. küss wohin immer du willst, aber heil mich, heil mich heute, heil mich jetzt

Kennst Du das?

Ich bin hier,
um mich herum viele Menschen,
sie lachen, reden.

Ich
Ich lache, rede und
…Fühle mich alleine.

Ich bin da,
doch ich sehe mich nicht.

Wie kann das sein?
Gemeinsam allein?

Selbst wenn man alleine ist,
hat man sich.
Aber wenn man sich nicht fühlt,
Was ist dann?

In mir ist nichts mehr,
alles weg, alles leer.

Wie kann man dann nach vorne schau’n,
auf die Zukunft vertrau’n?

Kennst Du das?

Jetzt steh’ ich hier und denke mir,
ich schaffe es nicht alleine.
Ich brauche Dich,
ich weiß es muss dich geben

Reich mir deine Hand und lass uns
gemeinsam einsam sein.

Leben

Leben

Schnell, schneller, vorwärts!
Es geht holpernd, polternd voran
Manchmal auch glatt und eben
Schleifend und schleichend oder gleitend
Das Leben fließt, strömt, drängt und erdrückt,
Dann flatter es wieder und schmeichelt,
Das verwirrt, bedrückt

Was ist los? Wozu? Ist DAS Leben?
Genießen? Laufen lassen oder sich dagegen stemmen?
Was tun?
Überhaupt was tun?

Wie absurd!

Dinge, die einfach wären, muten schwer
Und andersrum
Verquer
Was tun?
Leben? Leben!

Was sonst?

Dampflock

“…du sagst mein Herz ist aus Beton und meine Seele aus Eisen. Hier kommt die Dampflock ohne Gleise, mit Getöse geht’s schleppend voran, aber wenigstens hab ich das Steuer in der Hand. Ein einbeiniger Hund kommt ja auch irgendwie voran…” (Moritz Krämer, Christian Nil)

Eigentlich wollte ich hier ja künstlerisch werden, aber diese Worte sprechen mir gerade einfach aus der Seele. Und es tut auch gut, von anderen in Worte gefasst zu bekommen, was man gerade selber denkt.

Das ist schon stark, dass man Worten so viel entnehmen kann. Worte können so viel geben und auch so viel zerstören und kaputt machen. Verrückt.
Und komischerweise ist dies aber nicht für jeden so. Manche Leute, können Worten nichts entnehmen, oder nur sehr wenig. Und das heißt für mich nicht, dass diese Leute wenig sensibel oder tiefgründig oder sonstwas sind, sondern nur, dass sie die Welt anders wahrnehmen…

Für mich bedeuten Worte viel. Und aufgeschriebene Worte noch viel mehr.
Gesagt ist etwas schnell. Aber aufgeschrieben- da bedarf es schon etwas mehr Zeit.

Jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Eigentlich wollte ich nicht über “Worte” sinnieren, sondern über ein Gefühl, das sich nur schwer beschreiben lässt. Eine gewisse Gleichgültigkeit, die man entwickelt, um Herr der Lage zu sein und voran zu kommen. Ein Gefühl, das einen zur “Dampflock” werden lässt.
Es macht mich traurig, dass ich es nötig habe, so zu sein. Kalt und Grausam, nach Außen zumindest, aber auch nach innen, auf eine gewisse Weise. Ich bin mir sicher, es ist nötig, sonst würde man verrückt werden.

Aber es ist traurig

und schade, denn eigentlich sind Gefühle eine tolle Sache.
Vor allem starke Gefühle, Gefühle die einen überwältigen und einen überrollen. Auch wenn diese Gefühle schlecht sind, ist es doch wie ein Rausch sie zu erfahren.

Aber es gibt Dinge, vor denen muss man sich einfach schützen.
Denke ich.

Ich bin mir nicht sicher.

Vielleicht.

Angst

Angst

Wer kennt sie nicht-
Die Leute, die wagen zu sagen sie hätten keine Angst

Angst hat jeder!

Ein gesundes Maß an Angst ist obligatorisch
Ihr, die ihr sie leugnet, so notorisch,
Ihr habt Angst!

Angst vor der Angst

Angst bedeutet Phan-ta-sie

Traut euch, sonst wird das nie
Etwas Großes, nicht mal etwas Kleines, nein!
Angst bestimmt das Sein!

Ist es gut oder schlecht?
Hauptsache es ist echt!
Ich wage zu sagen, ich habe  Angst

Aber ich lasse mich nicht erdrücken,
Werde mich nicht bücken, beugen
-Ihr seid meine Zeugen

Angst macht Mut-
und das ist gut

Traut euch! Habt Angst
und wachst an ihr